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…talking about a revolution

Ein Gastbeitrag von Akromath
„Es fühlt sich so toll an, Geld zu verdienen, sich kaufen zu können was man will“, sagst Du. Deine Augen funkeln während sich in Deinem Hirn das Kopfkino abspielt, zusammengesetzt aus Versatzstücken billiger Werbeclips. Die Bedürfnisse, die die Konsumpropaganda bei Dir weckt hältst Du allen Ernstes für Deine eigenen, tiefsten Wünsche. Du hast nicht eine einzige Minute in Deinem Leben dafür aufgewendet zu hinterfragen ob, und wenn ja wie sehr, Du Sklave äußerer Manipulationen bist. Hast Du Dir wirklich Formfleisch gewünscht, bevor es Dir jemand vorgesetzt hat und gesagt hat „Hier, Friss!“?

Ein Gastbeitrag von Anabel Jujol (Bild: cc Friedland)
“General Strike Piece“ nannte die amerikanische Künstlerin Lee Lozano 1969 ihr Werk und erklärte ihren Ausstieg aus der Kunstwelt, in der sie 10 Jahre lang Erfolge gefeiert hatte, mit einer Kunst, die nicht nur gesellschaftskritisch sondern auch extrem kritisch gegenüber dem sogenannten „Kunstbetrieb“ war. Man solle sich selbst und sein Werk ganz der persönlichen und öffentlichen Revolution widmen, heißt es in dem Dokument, welches heute als selbstständiges Kunstwerk gehandelt wird.

Ein Gastbeitrag von Matthias Merkle
Wir wollen Revolution machen. Nicht mehr und nicht weniger. Und ich habe jetzt jetzt bewusst wir gesagt, obwohl das ja so streng verboten ist. Aber ich habe diesen revolutionären Anspruch stets und immer als eine der wenigen notwendigen Grundvereinbarungen verstanden, wenn es um die weltweite Demokratiebewegung ging, der ich mich seit Mai 2011 mehr als verbunden fühle.

Wer Demokratie will, muss auch Politik wollen. Wer Demokratie will, muss auch Staat wollen, wie immer der dann auch gestaltet sein wird. Ein Gastbeitrag von Christian Apl

Ein Gastbeitrag von Heinz Sauren
Die Grenzen innerhalb des geographischen Europa sind durch Kriege erzwungen oder durch List erschlichen worden. Das Ergebnis sind die heutigen Nationalstaaten, die im Laufe ihrer Geschichte mal entstanden, mal verschwanden. Sie blähten sich auf, schrumpften wieder in sich zusammen und manchmal wanderten sie über die Landkarte. Die Geschichte Europas zeigt, das kein Staatsgebilde von langem Bestand ist und keine politische Ideologie oder gesellschaftlich Theorie ewig währt. Dies wird auch für die jetzt vorliegende Demokratie als Verwaltungsform des Kapitalismus gelten.

Bild cc: The Prophet
Im Folgenden ein Vortrag des Journalisten und Autors Harald Schumann auf dem grünen Demokratiekongress am 13. März 2011, verschriftlicht von Sebastian Müller

Bild cc: Fletcher6
Die angeblich anonymen Märkte bestehen aus Akteuren mit Gesichtern und Namen. Viele dieser Namen spielten nicht nur eine entscheidende Rolle bei der Etablierung einer Finanzordnung, die zur seit Jahren anhaltenden Krise führte. Sie bestimmen das Handeln der Politik, schreiben Gesetze oder bilden gleich selbst die Regierung. Ein Gastbeitrag von C. Misson
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