Manipulation der Massen

EFSF und ESM aus psychologischer Sicht


Von Florian Hauschild in Anlehnung an Sylvain Timsit

Vergangene Woche haben 85 Prozent der Parlamentarier im deutschen Bundestag für die Ausweitung der so genannten „Europäischen  Finanz-Stabilisierungs-Fazilität“ (EFSF) gestimmt. Anfang nächsten  Jahres soll zudem der so genannte „Europäische Stabilitäts-Mechanismus“ (ESM) von den nationalen Parlamenten der EU abgenickt werden.

Um die Begrifflichkeiten EFSF und ESM herrscht viel Verwirrung, was zweifellos auch so beabsichtigt ist. Denn Verwirrung spaltet, kanalisiert Widerstand, frustriert, lenkt ab. All dies sind wichtige Vorraussetzungen, um unpopuläre Politikmaßnahmen durchzusetzen. Als Ergebnis dieser künstlichen Verkomplizierung der  Sachverhalte fühlen sich viele Kritiker berufen, über die Detailfragen  der Vertragswerke zu debattieren, was genau eben jene Energie absorbiert, die eigentlich benötigt wird, um das große Ganze öffentlichkeitswirksam anzuprangern.

Um nun also zu verstehen, was sich hinter den Begriffen EFSF und ESM  verbirgt, ist es sinnvoll, einige Details außen vorzulassen, sich die  systemischen Hintergründe der so genannten „Eurokrise“ nochmals zu  vergegenwärtigen und schließlich zu fragen, wie die bestehenden  politischen Strukturen – diese systemischen Hintergründe ignorierend  – unpopuläre politische Maßnahmen durchzusetzen vermögen. Dies führt uns  schließlich zum Text „10 Strategien der Manipulation“ von Sylvain Timsit, der genau dies auf sehr erhellende Art und Weise darstellt.

Die systemischen Ursachen exorbitant steigender Staats/Öffentlichkeits-Verschuldung

Es gibt vielerlei Gründe, die im öffentlichen Diskurs als vermeintliche Ursachen der so genannten Eurokrise genannt werden. Die  meisten dieser Gründe beschreiben aber nur Symptome, nicht die  eigentliche Ursache der Problematik. Als Beispiel lässt sich anführen:  Natürlich ist es richtig, dass die überbordende Korruption in Griechenland dem dortigen Staatshaushalt zusetzt. Die Tatsache, dass in  Griechenland derlei schlecht gewirtschaftet wird, ist allerdings nur der  Grund, warum der Systemverfall dort zeitlich früher zu beobachten ist als etwa in Deutschland.

Schlechtes Polit- und Wirtschaftsmanagement sind immer nur der Grund, warum es bestimmte Volkswirtschaften früher trifft als andere. Diese  Beobachtungen sind nicht zu verwechseln mit den tieferen Ursachen finanzieller Verwerfungen, von der längst nahezu alle Staatshaushalte der Welt betroffen sind. Einen Einstieg in die Debatte findet man  beispielsweise hier: Aufruf zur Debatte: Die Logik des Geldsystems als tiefere Ursache von Armut und Krisen?

Die gesamte Diskussion um die so genannte „Krise“ wird recht hitzig geführt, und oft wird dabei ignoriert, dass es im bestehenden  Schuldgeldsystem, dem die Logik oligarchischer Geldschöpfung in Verbindung mit Zinseszins zugrunde liegt, zu derlei systemischen Ungleichgewichten kommen muss,  wie wir sie nun zunehmend beobachten, welche aber von Akteuren des  politisch-administrativen Systems und von Konzernmedien gerne als „Krise“ tituliert werden.

Die „Krise“ ist, wenn man sie analytisch korrekt bezeichnet, ein sukzessiver, voranschreitender Geldsystemkollaps. Da aber auf denselben Mechanismen, die nun zum Versagen des Systems führen, die Macht der Mächtigen beruht, können eben jene Akteure diese Strukturen nicht konsequent kritisieren und angreifen, oder gar reformieren. Sie sind selbst Teil der Struktur. Das bestehende Geldsystem impliziert eine ständige, immer schnellere  Umverteilung von „unten“ nach „oben“. Es ist jedoch zu beobachten, dass in der gesamten Krisen-Debatte die Logik des bestehenden, fehlerhaften  Geldsystems von etablierten Akteuren nahezu komplett ignoriert wird.

Generell gibt es nun zwei Möglichkeiten:
a) man schafft neue, bessere Strukturen, die diese Fehler nicht beinhalten.
b) man ignoriert die Fehlerhaftigkeit und setzt Maßnahmen um, die garantieren, dass die für das „Überleben“ des Systems notwendige Umverteilung von „unten“ nach „oben“ weiter sichergestellt ist.

Die relevanten Akteure in den etablierten politischen Strukturen haben sich für Möglichkeit b) entschieden. Da diese aber im absoluten Gegensatz zu den Interessen der Öffentlichkeit steht, müssen Politikmaßnahmen, die eigentlich nur der Aufrechterhaltung des fehlerhaften Schneeball-Geldsystems dienen, geschickt getarnt werden.

Manipulation und Propaganda zur Durchsetzung unpopulärer Maßnahmen

Eine wichtige Grundlage für die manipulative Steuerung der Öffentlichkeit bildet die Etablierung und Nutzung von Propagandabegriffen. In der zweiteiligen Reihe Kleidoskop des Neusprechs wird dieser semantische Aspekt der Massenmanipulation genauer untersucht. In Bezug auf Krisenneusprech sollte jedem die Vokabel „Griechenland  retten“ geläufig sein.

Was also in Wirklichkeit eine Enteignung der Öffentlichkeit durch ein oligarchisches Bankensystem ist, wird genau dieser Öffentlichkeit als solidarischer Akt der „Hilfe“ verkauft. Sowohl  EFSF als auch ESM sind in diesem Lichte lediglich als Vertragswerke zu  sehen, die die Ausbeutung der Öffentlichkeit durch ein ungerechtes Geld-  und Bankensystem weiter aufrechterhalten.

Sicherstellung des Zahlungsverkehrs und Abbau demokratischer Rechte,  die dieser ständig zunehmenden Kapitalkonzentration im Wege stehen, sind  der Kern beider Verträge. Mit diesem Wissen im Hinterkopf, lassen sich  nun die von Sylvain Timsit zusammengefassten „10 Strategien der  Manipulation“ als Entschleierung des Handelns der Akteure im  politisch-administrativen System lesen:

> zum Text

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Warum spenden?: Selbstverständnis eines Bloggers – Journalismus im schwarmintelligenten Wandel

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24 Responses to “Manipulation der Massen”

  1. Hier in Schäfflers Stellungnahme kann man übrigens beispielhaft Strategie Nr. 3 heraushören:

  2. So etwas verquastes habe ich ja schon lange nicht mehr gelesen: Unbestimmte Begriffe, Behauptungen und Unterstellungen vermischt mit teils populären Thesen und allgemeinen Beobachtungen führen zu Schlüssen, die nicht wirklich schlüssig hergeleitet werden = schade um die Zeit, so etwas zu schreiben und zu lesen!
    Zum Glück entlarven Duktus und mangelhafte Grammatik, auch die laienhafte Begriffsverwendung die Qualität des Pamphlets. Es wird leider trotzdem genug Leser geben, die den intellektuell nicht sonderlich gut aufgestellten Autoren auf den Leim gehen. Das Internet machts möglich.

  3. Sehr gut aufgearbeitet.Danke das jemand mal die Wahrheit sagt. Guter Artikel.

  4. Na, na, meine Herren. Nicht doch. Bin nicht der Meinung des ersten Posters. Aber was unbedingt zu tadeln und zu verbessern wäre, ist die Interpunktion, die der Autor entweder aus Gleichgültigkeit (fahrlässig) oder aus Unkenntnis (Hilfe suchen bei anderen) nahezu vollständig vernachlässigt hat. Das geht so nicht. Die Interpunktion dient der besseren Verständlichkeit. Wird sie derart auffällig ignoriert wie in diesem Artikel, darf sich der Autor nicht wundern, wenn der Inhalt dabei ganz runterfällt und der Leser seinem Verdruß Ausdruck verleiht. Tip: Bitte überarbeiten (lassen).

  5. Ich fand den Artikel auch klasse, interessant, regt zum reflektieren an. Und darum gehts ja, dass wir alle mehr reflektieren und nicht nur die Elite denken und leiten lassen und alles hinnehmen.
    Die 10 Strategien der Manipulation habe ich so noch nicht gelesen und das ist eine Schande! So was sollten wir doch in der Schule behandeln. Sie sind eigentlich so einfach und doch erschreckend wirksam. Dass sie tatsächlich benutzt werden, dafür findet man viele gute Beispiele und Beweise.
    Für Strategie Nr. 7 erkennt man daran, dass eben genau diese Manipulationsmöglichkeiten nicht in den Lehrplan gehören (oder war ich nur krank an dem Tag??). Oder auch unser Schulsystem. Oder auch das erste Kommentar ;-)
    Danke, Gute Arbeit!

  6. Sehr gut beschrieben!

    “2. Erzeuge Probleme und liefere die Lösung” – Dieser Mist funktioniert (leider) in allen Bereichen der Zwischenmenschlichkeit und wird nur von den wenigsten vorzeitig erkannt…

    Danke für diese Ausführungen!

  7. Meine Erfahrungen und Beobachtungen sind weitgehend deckungsgleich mit den Ausführungen des Verfassers.

    Interessant in diesem Zusammenhang, ist der in’s Gespräch gebrachten “Hebel” des Rettungsschirmes.

    “Im Gespräch ist deshalb eine Konstruktion, mit der das Volumen des EFSF verachtfacht werden könnte – allerdings ohne die Zustimmung der nationalen Parlamente.”
    aus: http://www.welt.de/wirtschaft/article13628973/Hebel-Trick-soll-den-Euro-aus-der-Krise-hieven.html

    Kafka hätte sich so etwas nicht mal im Fieberwahn ausdenken können.

    Schäuble reagiert übrigens zur Zeit ein wenig genervt, wenn man ihn darauf anspricht.

  8. Ich finde es toll, dass sich bei immer mehr Menschen ein Bewusstsein für die Wahrheiten der Politik entwickelt. Vieles wird einfach so hingenommen, ohne die Auswirkungen auf das eigene Leben zu hinterfragen. Danke für den starken Artikel. ;)

  9. Hier noch ein wenig Zahlenmaterial über die Reichtumsverteilung in Deutschland. Ganz nützlich, wenn in Diskussionen und Foren behauptet wird, dass die Reichsten am meisten unter der Krise leiden/gelitten haben.

    “D.A.CH – Vermögensreport 2011
    Die Valluga AG präsentiert „mit Stolz“ den D.A.CH – Vermögensreport über die Entwicklung der Millionärspopulationen und ihrer Vermögen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

    Interessante Details im Kurzüberblick

    •Die Zahl der Euro-Millionäre in Deutschland hat mit 829.900 einen neuen Rekord erreicht (Vor der Krise 2007: 799 Tsd., Auf dem Höhepunkt der Krise 2008: 719 Tsd.)
    •Die Millionärsdichte in Deutschland beträgt damit 1,01% (Spitzenreiter: Hamburg mit 2,41%, Schlusslicht: Sachsen-Anhalt mit 0,42%)

    •Das Vermögen der Euro-Millionäre in Deutschland ist 2010 um 8,8% auf 2,2 Bio. ¤ gewachsen.

    •Das Vermögen der 10 reichsten Deutschen ist 2011 auf zusammen 104,8 Mrd. ¤ gewachsen (2010: 100,2 Mrd. ¤)

    •Während die Milliardärsvermögen um rund 10% jährlich ansteigen, verzeichnen jene der Millionäre „nur“ rund 8% jährliches Wachstum.
    Zitat:

    „Privatisierungen, Börsengänge und lukrative Unternehmensveräußerungen haben das Vermögen der Superreichen in den letzten 20 Jahren vervielfacht.“

    (aus: http://www.axel-troost.de/article/5600.d-a-ch-vermoegensreport-2011.html)
    D.A.CH-Vermögensreport [PDF – 5.2 MB]

  10. Ein sehr guter Artikel der endlich mal das sagt, was schon in meinen gedanken war, ich aber nie wirklich aufzählen konnte.
    Einige sind aufjedenfall deckungsgleich mit denen, die mir schon im Geiste waren, doch andere sind mir noch gar nicht in den Sinn gekommen bzw. aufgefallen.
    Doch leider fällt es nicht wirklich leicht so etwas zu erkennen, auch aus den Grund, so seh ich das jedenfalss, dass man selber nicht viel gegen das “System” ausrichten kann.

    Vielen Dank vom Nachklang

  11. absolut korrekt!

    ein absoluter Klassiker der Neusprech-Vokabeln “Soziale Marktwirtschaft” – ein Widerspruch in sich.Bereits in der Schule wird man schon damit konditioniert und dann in jeder Talkshow damit eingelullt.

  12. @dr ohnesorg

    diese oberlehrerhafte Einlassung zur Grammatik teile ich keinesfalls. Jeder der nicht sattelfest mit Punkt und Komma umgehen kann, sollte etwa nicht posten?? Hier geht es doch in erster Linie um Inhalte und die sind deutlich und richtig rübergekommen.

    @Forian Hauschild
    Ein toller Artikel, der ausdrückt, was viele Menschen, und es werden immer mehr, in unserem Land fühlen, nur nicht in Worte fassen können. Ich werde ihn gleich weiterleiten.
    Auch meine Rechtschreibung hat Mängel, gerade beim Arbeiten am PC. Ist übrigens auch ein gängiges Mittel, etwas in den Schmutz zu ziehen: wenn man am Inhalt keine substanzielle Kritik anbringen kann, schmäht man die Form. (passt zu Punkt 1)

  13. Wieder ein auf den Punkt gebrachter Artikel! Ich bin mal im Pad durch den Text gegangen …

    @Demanipulator, wenn wir nicht alles selber produzieren wollen, wie z.B. ein Auto, brauchen wir einen Markt, womit wir dann auch wirtschaften, also haben wir immer und überall eine Marktwirtschaft. Die Frage ist dann, nach welchen Regeln miteinander Handel getrieben wird. Und da deutet ein sozial immerhin darauf hin, dass er fair sein sollte und keiner über den Tisch gezogen wird.
    Liberal dagegen, so sagt mir mein Bauch, kann jeder tun, wie er will, da er nicht bestraft wird? Hm, zu Zeiten der Hanse hart sich der Begriff des ehrbaren Kaufmanns entwickelt. Das impliziert, dass man keine Geschäfte mit unehrenhaften Kaufmännern macht. Das ging noch sehr gut auf persönlicher Ebene, sprich in kleinen Organisationen.
    Wenn wir uns die heutigen Großkonzerne anschauen, wissen wir heute nicht mehr, mit wem wir da handeln. Es ist anonym. Wir kaufen daher unehrenhaft gelegte Eier, unehrenhaft produzierte iPhones, unehrenhaft gezüchtete Rosen, etc. etc.
    Was ich damit sagen will ist, dass liberal nur funktioniert, wenn Gleichberechtigung der Marktteilnehmer herrscht. Je mehr Ungleichgewicht, desto dringender bedarf es Regeln, die den Kleinen vor den Großen schützen.
    Inzwischen ist mir auch mehr bewusst geworden, was “Small is beautiful” für eine wichtige Bedeutung hat. Je mehr kleine Organisationen wir haben, desto mehr Persönliches ist darin enthalten und desto menschlicher wir miteinander gewirtschaftet. Wir sollten weg vom Gigantomismus: https://faszinationmensch.wordpress.com/2011/10/03/findet-der-mensch-nach-jahren-des-gigantismus-wieder-zuruck-zum-menschlichen-mas/

  14. Habe den Artikel gern gelesen – er regt nochmal zum Nachdenken und Überprüfen eigener Erkenntnisse an.

    (Und dann bin ich auch nochmal im Pad durch den Text gegangen – ich kann nix dafür, dass mir Rechtschreib- und Interpunktionsfehler regelrecht “ins Auge springen”. Vielleicht sollte ich Lektor o.ä. werden ;-))

  15. Eine so klare darstellung der Dinge wie hier in diesem Artikel habe ich schon lange nicht gelesen. Es ist genau so beschrieben wie ich es seit meiner Schulzeit empfinde, niemand will dort Leute die was können oder gar vielleicht besser wissen, (dann hast du gleich verschissen) sondern nur Untertanen die unfähig, schuldig, oder einfach dumm sind. Und Bildung ist lange kein Weg zum Erfolg, eher das gegenteil ist so. Einige meiner Chef`s im Leben hatten von Bildung überhaupt keine Spur waren aber unglaublich erfolgreich durch dummdreistigkeit, Glück, krimminelle Energie, Mut, und selbstüberschätzung. Genau das ist der Garant für großen finanziellen Erfolg der seines gleichen sucht. Ich werde den Artikel noch öfters lesen um genau diesen Inhalt immer wieder vor Augen zu haben denn verfällt so schnell wieder in alte Muster solange es einem halbwegs gut geht. Ist die Miete bezahlt der Kühlschrank voll Sprit im Tank und nen paar Euro im Portmonai denkt man nicht mehr genug nach und das ist der Fehler das wir alle ruhig gestellt sind, sonst hätte es schon längst geknallt.

  16. Nachdem ich den Artikel gelesen habe, ist mir immer noch nicht klar, was genau durch den Autor an die EFSF und ESM kritisiert wird. Welche Gründe bestehen, um anzunehmen, dass da Manipulation getrieben wird? Die Grundlagen von EFSF und ESM sind nicht leicht zu verstehen. Das trifft bei Ökonomen zu, geschweige denn bei Politikern und Politikwissenschaftlern. Da sehe ich aber keinen Manipulationsversuch. Ich weiss nicht, ob es ein Trost für den Autor sein könnte, dass der werte Professor Hans Werner Sinn (ifo Institut) ihm bei der Kritik an die EFSF zur der Seite stehen dürfte.

  17. Um den manipulativen Charakter der Umsetzung dieser Pakete zu verstehen ist es unabdingbar sich zuvor wirklich die Logik des Geldsystems vergegenwertigt zu haben…all die Sätze die du bspweise letztens argumentfrei als falsch tituliert hast, stimmen sehr wohl…im Text hier wird ja auch nochmal darauf eingegangen was die Architektur des bestehenden Geldsystems mit der überbordenden Staatsverschuldung zu tun hat…die Manipulation findet nun dahin gehend statt, dass diese Logik komplett ausgeblendet wird und dann mit Neusprech und anderen Techniken (s. Timsit) eine Scheindebatte geführt wird. Nonsense-Floskeln wie “Euro retten” etc pp bestimmen die “Debatte”.

    Es sei hier aber angemerkt, dass es sich bei all dem nicht bwz. nicht nur um strategische PR-Manipulation handelt. Vielmehr ist es die überbordende Ignoranz von Kommentatoren und Beteiligten dieser Debatte in Sachen systemische Hintergründe. Man blendet einfach aus dass die Regeln im bestehenden Geldsystem asozial und fehlerhaft sind und diskutiert dann nur in diesem Rahmen…man kann hier mit Timsit durchaus von einer Art fast gesamtgesellschaftlichen Gehirnwäsche sprechen…

    Bevor nun wieder Falschaussagen zum Geldsystem verbreitet werden (man weiss ja nie), weise ich auch nochmal auf diese Zusammenstellung gehaltvoller Artikel zu diesem Thema hin: http://the-babyshambler.com/2011/12/20/im-blick-zuruck-entstehen-die-dinge-teil-2/

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