Propaganda in den Konzernmedien

Manipulation durch Neusprech (Teil 1)

Von Florian Hauschild

Herrschaft ist nichts, was einfach so existiert. Herrschaft bedient sich komplexer Methoden und begründet sich letztendlich auf dem Glauben an Legitimität der Herrschaft unter den Beherrschten. Menschen sind bereit, persönliche Freiheiten und Rechte zu opfern, wenn dies für das Zusammenleben als notwendig erachtet wird. Herrschaft kann sich jedoch auch verselbständigen – und zwar dann, wenn die Beherrschten keinen adäquaten Gegenwert mehr für die Abgabe von persönlichen Freiheiten und Rechten erhalten, dies aber durch das Herrschaftssystem umfangreich verschleiert wird.

Als eines der Hauptwerkzeuge zur Verschleierung illegitimer Herrschaft soll hier die Methode der Propaganda näher untersucht werden. Auf Wikipedia heißt es: „Propaganda bezeichnet einen absichtlichen und systematischen Versuch, Sichtweisen zu formen, Erkenntnisse zu manipulieren und Verhalten zu steuern, zum Zwecke der Erzeugung einer vom Propagandisten erwünschten Reaktion.“

Untersucht man die Techniken der Propaganda genauer, fällt auf, dass vor allem die bewusste Falschverwendung von Worten und Begrifflichkeiten eine große Rolle bei der Manipulation der öffentlichen Meinung spielt. Worte und Begriffe, die generell eine positive Konnotation haben, können beispielsweise systematisch falsch verwendet werden, um für das Gemeinwohl schädliche Akte zu beschreiben. Ebenfalls können Worte und Begriffe, die eigentlich dem Gemeinwohl dienliche Akte beschreiben, diskreditiert und systematisch falsch verwendet werden, um so den Akt als solchen im Kollektivbewusstsein zu diffamieren. Parallelen zur „Neusprech“, wie wir es aus der Orwell´schen Metapher kennen, sind unübersehbar.

Im Folgenden sollen nun einige propagandistische Beispiele aus der aktuellen politischen Debatte aufgegriffen und dekonstruiert werden. Die Zusammenstellung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Allgemeingültigkeit.

Als wirkungsvolle Gegenmaßnahme gegen das Neusprech empfiehlt es sich, die Begriffe entweder nicht in der propagandistischen Verwendung zu reproduzieren, oder aber sie mit Anführungszeichen bzw. dem Vorschub „so genannt“ zu kennzeichnen. Erst durch eine bewusste Dekonstruktion der durch Herrschaftsinteressen missbrauchten Begrifflichkeiten kann es dem Indiviuum schließlich gelingen, sich dem Kantschen Leitsatz der Aufklärung anzunähern; Sapere aude! Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!

Helfen/Retten

Die Begrifflichkeit Helfen und Retten beschreiben eigentlich Akte der menschlichen Nächstenliebe. Über den Begriff Hilfe heißt es etwa bei Wikipedia: „Hilfe im Sinne der Hilfsbereitschaft ist ein Teil der Kooperation in den zwischenmenschlichen Beziehungen. Sie dient dazu, einen erkannten Mangel oder eine änderungswürdige Situation zu verbessern. Der Hilfe geht entweder eine Bitte des Hilfebedürftigen oder eine von ihm unabhängige Entscheidung durch Hilfsbereite voraus.“

Wer in den vergangenen Monaten die Nachrichten verfolgt hat, konnte die Begriffe „Helfen“ und „Retten“ oft in Zusammenhang mit Griechenland hören. Gerne wird von Lohnschreibern, die für Medienkonzerne tätig sind (s.u.) die Mär verbreitet, bei den neuerlichen Zwangskrediten, die der griechischen Bevölkerung auferlegt werden, handele es sich um Akte des Wohlwollens. Das Gegenteil ist der Fall: Mit den neuerlichen Kreditlinien soll lediglich sichergestellt werden, dass die griechische Volkswirtschaft weiter ihren Schuldendienst leisten kann und die Gläubiger weiter ihre Zinseinkünfte erhalten.

Da allen Beteiligten allerdings klar ist, dass die griechische Volkswirtschaft nie die Kredite zurückzahlen können wird, wurden gleichsam Maßnahmen ergriffen, um die Bürgschaft  der Kredite den Bevölkerungen anderer europäischer Staaten zuzuschieben. Daher auch der Begriff „EU-Bürger“.

Gleichzeitig wird die Kreditfalle, in der das Land sich befindet, genutzt um gesellschaftliches Gemeinschaftseigentum zu privatisieren. Das griechische Gemeinwesen wird also enteignet. Weiter vertieft wird dies unter anderem hier und hier.

Journalisten

In Deutschland werden Journalisten – oder auch „die Medien“ – gerne als vierte Gewalt bezeichnet. Bei Wikipedia heißt es: „Zudem informieren Journalisten die Öffentlichkeit über Sachverhalte oder Vorgänge, die von allgemeiner, politischer, wirtschaftlicher oder kultureller Bedeutung sind. Damit tragen sie zum Prozess der politischen Meinungs- und Willensbildung bei und erfüllen eine wichtige gesellschaftliche und öffentliche Aufgabe“.

In jüngster Zeit hat es sich jedoch zunehmend eingebürgert, auch für Medienkonzerne tätige Lohnschreiber als Journalisten zu titulieren. Für Medienkonzerne tätige Lohnschreiber fallen in der Regel durch hofberichterstattungsähnliche Rhetorik und wohlwollende Lobschriften auf, üben in aller Regel keine System- und Herrschaftskritik und beteiligen sich in herausragendem Maße an der Verbreitung und Manifestierung der hier aufgeführten Propagandabegriffe. Einen interessanten Einblick in die Welt eines für einen Medienkonzern tätigen Lohnschreiber bietet der Journalist Harald Schumann hier:

Europa/EU

Der Begriff „Europa“ bezeichnet ein geografisches Gebiet mit etwa 739 Mio. Einwohnern. Der Begriff „EU“ (Europäische Union) bezeichnet ein supranationales politisches Gebilde mit massiven Demokratiedefiziten. Das politische Gebilde EU wird zu weiten Teilen von Personen repräsentiert, die über keinerlei demokratische Legitimation verfügen. Auch politische Entscheidungen, die für die Mitgliedsstaaten der EU sowie für deren Einwohner von existentieller Bedeutung sind, werden zunehmend von diesen Akteuren getroffen.

Oft veröffentlichen für Medienkonzerne tätige Lohnschreiber auch Artikel im Stile von „Europa atmet auf“, „Wie kann Europa gerettet werden?“. Damit ist dann jedoch nicht das geografische Gebiet Europa – oder gar dessen Bewohner – gemeint, sondern eher das als „EU“ titulierte Herrschafts- und Unterdrückungssystem samt deren Repräsentanten und Günstlingen.

Griechenland

Der Begriff Griechenland bezeichnet eigentlich einen Staat in Südosteuropa mit rund 11 Mio. Einwohnern, wird in jüngster Zeit aber zunehmend synonym für den Begriff „Griechischer Staatshaushalt“ verwendet. Oft heißt es in diesem Zusammenhang eben jenes Griechenland müsse „gerettet“ werden. (s.o.). Richtig ist eher, dass der griechische Staatshaushalt vorm Kollabieren bewahrt werden soll(te), damit der Großteil der rund 11 Mio. Griechen weiter dem Schuldendienst dienlich sein kann. Es ist zu erwarten, dass auch die Begriffe „Spanien“, „Italien“, „Portugal“ und „Irland“ künftig verstärkt auf diese Art und Weise missbraucht werden.

Die Märkte

Mit dem Begriff „Die Märkte“ wird in Konzernmedien oft versucht etwas zu bezeichnen was wohl die Gesamtheit aller weltweit stattfindenden Finanz- und Wertpapiertransaktionen sein soll. Oft wird dann der Eindruck vermittelt als wären „Die Märkte“ eine Art Kreatur mit quasi-menschlichen Fähigkeit und Eigenschaften. „Die Märkte“ können dann „reagieren“, sie können „erleichtert sein“ oder „sich besorgt zeigen“. „Die Märkte“ können sogar „hoffen“ – und zwar meist auf Maßnahmen die dem menschlichen Gemeinwohl diametral entgegenstehen.

Für Medienkonzerne tätige Lohnschreiber gehen in der Regel auch nicht auf die Tatsache ein, dass ein Großteil der Finanz- und Wertpapiertransaktionen längst computergesteuert vonstatten geht. Besonders zu kritisieren wäre in diesem Zusammenhang beispielsweise der Hochfrequenzhandel (siehe auch hier).

Finanz- und Wertpapiertransaktionen basieren also in der oft blitzschnellen Umsetzung von Information in Handlung. Organisationen und Akteure, die dies schneller schaffen als andere, häufen beim großen Wertekonzentrationsmonopoly mehr an als andere.

Politik

Definitionen des Begriffes Politik gibt es viele, eine besonders viel zitierte besagt: „Politik ist die autoritativ (von Regierenden, von Herrschenden) verfügte Verteilung von materiellen und immateriellen Werten in der Gesellschaft.“

Politik soll also definieren wer wie viel von was bekommt. In diesem Sinne kann es also auch keine apolitischen Menschen geben. Natürlich sind nicht alle Individuen an der Verteilung von Werten im gleichen Maße beteiligt, betroffen ist allerdings jeder.

Zeitgenössisch wird der Begriff „Die Politik“ jedoch häufig synonym für bestimmte Repräsentanten des gescheiterten neoliberalen Gesellschaftssystems verwendet. Oft heißt es dann auch „Die Politik“ müsse „Die Märkte“ kontrollieren (s.o.).

Deutschland geht es gut

Auch „Deutschland geht es zu gut“ oder weissagend „Deutschland geht es immer noch zu gut“, vor einiger Zeit auch von Angela Merkel zu „Deutschland geht es so gut wie lange nicht“ perfektioniert, ist ein recht simpler rhetorischer Trick um breiten Bevölkerungsschichten zu diktieren, was sie zu denken und zu fühlen haben. Vergessen wird dabei jedoch, dass der Begriff „Deutschland“ einen Staat mit rund 82 Mio. Menschen beschreibt von denen jeder seine eigene Lebensgeschichte und Befindlichkeit hat.

Ebenfalls wird bei solchen Aussagen vergessen, dass im großen Wertekonzentrationsmonopoly die deutsche Bevölkerung im Mittel lediglich später von Enteignung betroffen ist, als Bevölkerungen anderer Staaten.

Durch Aussagen wie „Deutschland geht es gut“ wird zudem verschleiert, dass Individuen einem Trugschluss unterliegen, wenn sie glauben, dass ihre persönlichen Wünsche, Träume und Hoffnungen im gescheiterten neoliberalen Gesellschaftssystem eine Chance auf Umsetzung haben. Da sich im gescheiterten neoliberalen Gesellschaftssystem – ganz wie beim Monopoly – mit zunehmendem Zeitverlauf Wert und Besitz in den Händen einiger Weniger konzentriert, gibt es innerhalb dieses Systems langfristig nur zwei Möglichkeiten: Global anerkannten moralischen und ethischen Regeln des menschlichen Zusammenlebens folgen und somit die sukzessive persönliche Enteignung in Kauf nehmen oder eben diese Regeln über Bord werfen und versuchen sich auf die Seite der „Gewinner“ zu schlagen.

„Deutschland geht es gut“ missachtet vor allem auch den simplen Zusammenhang, dass die meisten Menschen sich gar nicht gut fühlen, wenn sie moralisch und ethisch verwerflich handeln (müssen). Des Weiteren steht eine solche Aussage nicht repräsentativ für Millionen von Hartz IV-Empfängern, von Armut betroffenen Kindern und prekär Beschäftigten, deren Zahl – wie durch Statistiken immer wieder belegt wird – kontinuierlich zunimmt. Vor diesem Hintergrund zu behaupten, Deutschland ginge es gut, oder Deutschland geht es besser als je zuvor, ist bestenfalls eine Verschleierung der wahren sozialen Zustände – man könnte dies auch eine Propagandalüge nennen.

Zum Thema:

- Ist das System relevant? Manipulation durch Neusprech (Teil 2)

- Strategien der Meinungsmache: Die Medien als Instrument der Herrschaft

- 10 Strategien der Manipulation : Gehirnwäsche nach Sylvain Timsit

- Rettung der Welt – Was sie sofort tun können: 10 Empfehlungen

- Sei wachsam!


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Warum spenden?: Selbstverständnis eines Bloggers – Journalismus im schwarmintelligenten Wandel

33 Responses to “Propaganda in den Konzernmedien”

  1. Ach je,
    jetzt reißen Sie simple Vereinfachungen wie “Griechenland muss gerettet werden” und “Deutschland geht es gut” und nennen diese Propagandalügen. Im alltäglichen Sprachgebrauch sind diese Simplifizierungen doch absolut normal, anders geht es garnicht. Außerdem ist doch leicht zu durchschauen was mit den jeweiligen Aussagen wirklich gemeint ist.

    Bis zur Wikipedia-Defnition von Manipulation ist Ihr Artikel in Ordnung. Was folgt sind sehr schwache und unpassende Beispiele.

    Ihren Artikel nenne ich Propaganda.

    • Tja, Drachenflieger…da hat wohl einer geschafen – schön wenn für sie das alles so gaaaaanz normal ist und lediglich eine unbedeutende Simplifizierung. Fragen sie aber mal wahllos 100 Leute aus der Bevölkerung und schauen sie wieviele das genau so sehen und die tatsächlichen Bedeutungen derartiger Begriffe kennen….schlimmer noch: Mit der Neusprech-Manipulation wird ganz konkret Politik gemacht, wenn sie die Aufklärung darüber Propaganda nennen geht das am ehesten in die Richtung des Stockholm-Syndroms ;-) – Vielleicht finden sie es aber auch nur völlig normal dass korrupte Konzern-Lobbyisten (auch “Politiker” genannt) im Verbund mit anderen Interessen unsere Lebensgrundlage ruinieren..das ist dann mind. genau so problematisch.

      • Ach ich bitte Sie. Wer von den 100 Leuten, die ich dann befrage, glaubt denn wirklich, dass “Griechenland retten” sich nicht auf die ökonomischen Probleme bezieht?

        Und dann auch noch 90% aller Journalisten abwertend als “für Medienkonzerne tätige Lohnschreiber” zu bezeichnen…

        Wessen Lebensgrundlage wurde ruiniert?

        Dieser Blog ist leider nicht viel mehr als ein aufgebrachter und allzu sehr pauschalisierender Protestschrei.

        Unpassende Kommentare werden da schon mal schnell als Trollen abgetan. Schade. Weitere Kommentare und weiteres Lesen werde ich unterlassen.

      • Sie WOLLEN es offenbar falsch verstehen, wenn sie nicht erkennen dass im Text klar unterschieden wird zwischen Lohnschreibern und Journalisten. Nicht jeder der bei Konzernmedien unter Vertrag steht ist ein Lohnschreiber, es gibt da sehr wohl auch Journalisten. Mehr noch: Jeder hat es selbst in der Hand. Niemand wird von irgendwelchen Naturgewalten gewungen willfährigen PR-Müll abzuliefern. Das geschieht höchstens aus Dummheit, aus egoistischen Motiven oder aus Rückratlosigkeit. Und dies anzuprangern ist richtig und wichtig!

        Auch ihr zweiter Kommentar zeugt davon dass sie eher pesönlich gekränkt sind, weil man ihnen die Wahrheit sagt. Kommt vor…

  2. Was in dem Video des Artikels gesagt wird, kenne ich. Aus der Endzeit der DDR.

  3. Danke für die Aufnahme dieser Begriffe in den Propagandakontext!

    Ja, besonders dieses ständige Palaver von der angeblichen “Rettung” Griechenlands ist wohl die größte Frechheit. Da wird ein Land ausgeblutet, Menschen leiden unter dem Zusammenbruch einer einst funktionierenden Infrastruktur, existentielle Not breitet sich aus – und hier in Deutschland klopft man sich für die ach so großherzige Griechenland-“Rettung” auf die Schulter und überzieht die Menschen dort noch mit Hohn und Spott.

    Leider war ich so blöd, vor ein paar Tagen beim Zappen bei Markus Lanz hängenzubleiben. Da war der Herr Chatzimakakis zu Gast, der jetzt wohl auf einen lukrativen Posten in einer neuen griechischen Regierung zu hoffen scheint. Nun ja, der Mann ist ja aufgrund von Unklarheiten bezüglich seiner Doktor-Arbeit umstritten -ich zweifle dennoch daran, dass ein Moderator einen anderen Landsmann so unverhohlen hätte verspotten dürfen. Lanz hat am laufenden Band alle negativen Klischees über “die Griechen” heruntergebetet, immer schön provozierend, regelrecht gehässig – und das Saalpublikum wieherte vor Freude.

    Das war wieder mal die deutsche Volksseele von ihrer hässlichsten Seite – und so sieht man sie sehr oft in letzter Zeit. Ich schäme mich für diese überheblichen, selbstzufriedenen Menschen – und gleichzeitig hasse ich sie, weil sie hier mit den weniger gut integrierten Menschen auch nicht anders umgehen.

    Dieser allgegenwärtige Hohn und Spott, der momentan in dieser Gesellschaft nur so überschäumt – immer schön befeuert von BILD,heute-show und Konsorten – ist doch das reinste Gift für jede positive gesellschaftliche Weiterentwicklung. Woher kommt das nur? Ist das ein rein deutsches Phänomen?
    Nun gut, – wenn ich’s bedenke: aus den amerikanischen Medien kenne ich dieses gezielte Entfachen von Hohn und Spott auch. Das macht die Seele kaputt – wie Pech, das an einem klebt. Und es zerstört die Möglichkeit, dass etwas Schönes entstehen könnte im Miteinander von Menschen.

    Noch ein Nachtrag zu Deinem Punkt “Deutschland geht es gut”: In letzter Zeit habe ich auch wieder erschreckend oft diese alte FDP-Hasspredigt “Wir haben alle jahrzehntelang über unsere Verhältnisse gelebt” gehört – im Presseclub, bei Maybrit Illner, mittlerweile auch wieder sehr oft im SPON-Forum.
    Zynischer kann man den radikalen Sozialabbau der Ära Schröder wohl nicht kommentieren. Man könnte es auch so formulieren: “Wir haben ungezogenerweise jahrzehntelang den Menschen bessere Lebensbedingungen gestattet, als es die besitzende Klasse für angemessen hält.”

    Und der Wahnsinn geht weiter. Next stop: EZB-Regierung samt vollständiger Abschaffung nationalstaatlicher Souveränität – vielleicht auch schon bald bei Ihnen erhältlich!

  4. Die begriffliche Manipulation fängt ja schon bei den Termini “Arbeitgeber” und “Arbeitnehmer” an. Normalerweise müßten die beiden Begriffe genau umgekehrt verwendet werden, damit sie Sinn machen.

    Aber natürlich sind die Produktionsmittelbesitzer die generösen “Geber” und Die, die Werte produzieren, sind die “Nehmer”.

    Aufgemerkt: Der Arbeitnehmer GIBT Arbeit(-skraft) und der Arbeitgeber NIMMT Arbeit(-skraft)!

  5. Der Artikel macht m.E. sehr genau deutlich, wie mit den Mechanismen der Manipulation Meinung erzeugt wird. Mir ist aufgefallen, daß von uns dabei immer moralisches Handeln und Denken erwartet wird. Während die Nutznießer (Firmen, Banken Staaten etc.) immer mit faktischen Argumenten ihr Handeln begründen. Das “legitimiert” natürlich auch die Skrupellosigkeit der Maßnahmen etwa Kürzungen von Sozialleistungen, Entlassungen und dergl. mehr.

    Derzeit ist eine Kampagne um die CO2 Hysterie im Gange. Hier mal die Titel der Artikel aus dem SpOn:
    Also wenn das nicht Manipulation mit der Brechstange ist!

    Erderwärmung: Rasanter CO2-Anstieg schockiert Klimaforscher (04.11.2011)
    CO2-Statistik: Kohlendioxid-Ausstoß steigt rasanter als je zuvor (04.11.2011)
    Erderwärmung: EU-Kommissarin “schockiert” von US-Klimapolitik (26.09.2011)
    CO2-Ausstoß von Schiffen: Mini-Bremse für schwimmende Dreckschleudern (15.07.2011)
    China und USA: Klimasünder sündigen immer schlimmer (06.12.2010)
    Und das neueste:
    Australien führt Kohlendioxid-Steuer ein

    Ich bin schon seit längerem in Erwartung einer CO2 Steuer für Deutschland. Letztendlich würde diese dann vom kleinen Mann zu tragen sein (siehe Umweltsteuer, zB. subventioniertes Flugbenzin). Die” wir sind ja auch schuld” Karte wird bei solchen Aktionen ebenfalls gerne gezogen.

  6. Entschuldigung für die Themenverfehlung, aber ich dachte, dieser Artikel sollte Ihnen gefallen unter dem Motto “Worte sind Taten”.

    http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,798209,00.html

  7. Wie wäre es mit:
    Terrorist, Aufständischer: Mensch, der gegen die Weststaaten kämpft

    Menschen, der für die WEststaaten kämpft = Freiheitskämpfer

    Anschläge = Militärischer (Gegen) schlag gegen Die WEststaaten

    Hilfseinsatz = Militärischer Schlag im Interesse der Weststaaten

    usw.

  8. sparmassnahmen = verzögerung des schuldenwachstums relativ zu den konkurenten

  9. gesetzgebung = gesetz-discounter

  10. lobbiest = kunde im gesetzdiscounter

  11. antisemit = systemkritiker, der zu treffende argumente und ansehen besitzt (besaß)

  12. menschenrechte = rechtfertigung für militärschläge zur resourcensicherung

  13. verdacht auf atomaren erstschlag = rechtfertigung für militärschläge zur resourcensicherung

  14. …. schliessen = widerrechtliche mißachtung der zugesagten konditionen

  15. terrorbedrohung = rechtfertigung für die beschneidung von grundrechten

  16. kriegsgreuel, verschleppung, = greueltaten der parteien gegen die weststaaten
    zivile verluste = greueltaten der weststaaten

  17. urheberrecht = rechtfertigung für etablierung von informationsmonopolen

  18. diktatur = (nicht) system nicht im im sinne der weststaaten
    demokratie = wirtschafts/zins diktatur im sinne der weststaaten

  19. etablierung von demokratie = einsetzen eines diktators, der in der schuld der weststaaten steht

  20. schaffen demokratischer ordnung = etablierung des zinssystems

  21. diktatur = land, gegen das ein militärschlag geplant wird (zur resourcensicherung)

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