Februar 9, 2012

Ein Gastbeitrag von Akromath
„Es fühlt sich so toll an, Geld zu verdienen, sich kaufen zu können was man will“, sagst Du. Deine Augen funkeln während sich in Deinem Hirn das Kopfkino abspielt, zusammengesetzt aus Versatzstücken billiger Werbeclips. Die Bedürfnisse, die die Konsumpropaganda bei Dir weckt hältst Du allen Ernstes für Deine eigenen, tiefsten Wünsche. Du hast nicht eine einzige Minute in Deinem Leben dafür aufgewendet zu hinterfragen ob, und wenn ja wie sehr, Du Sklave äußerer Manipulationen bist. Hast Du Dir wirklich Formfleisch gewünscht, bevor es Dir jemand vorgesetzt hat und gesagt hat „Hier, Friss!“?
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Januar 10, 2012
Zerstörung als Geschäft

Von Florian Hauschild
Seit einiger Zeit rasseln die Säbel wieder besonders laut. Im Oktober bezichtigten Vertreter der US- Regierung den Iran eines angeblichen Mordkomplotts auf den saudischen Botschafter in Washington. In einer beeindruckenden Geschwindigkeit liefert spiegel online in diesen Tagen Details und Hintergründe des vermeintlichen Komplotts.
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Dezember 20, 2011
Das Jahr in dem die Geldsystemdebatte begann

zusammengestellt von Florian Hauschild
Im ersten Teil dieser Serie wurden bedeutende politische Wegmarken des vergangenen Jahres aus dem Archiv geholt. Doch 2011 war auch das Jahr in dem die Fehler des bestehenden Geldsystems erstmals in einer breiteren – und immer weiter anwachsenden – Öffentlichkeit debattiert wurden. Noch zu Beginn des Jahres schien es undenkbar auf die Fehler im Geldsystem hinweisen zu können ohne verlacht oder diffamiert zu werden. Einige Denunziationen der aufgeklärten Geldsystemanalyse halten sich bis heute, doch mehr uns mehr breitet sich das gesellschaftlich höchst relevante Wissen über die Fehler im Geldsystem in der Gesellschaft aus.
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November 29, 2011
Einige kurze Gegendarstellungen

Von Florian Hauschild
Mehr und mehr fällt auf, dass sich die Zeit stupider Geldsystem-Ignoranz dem Ende zuneigt. Versteht man es als sein Anliegen, über die fehlerhafte und unsoziale Struktur des bestehenden Geldsystems aufzuklären, so kennt man diesen Effekt zu Genüge: Anstatt, dass die Adressaten sich für die gesellschaftlich eigentlich doch recht bedeutende Information bedanken, winden sie sich wie kleine Kinder, die keinen Spinat essen wollen. Frei nach dem Motto: Was nicht sein darf, kann nicht sein! Die zwanghafte Aufrechterhaltung des eigenen Weltbildes ist schließlich wichtiger als eine Erkenntnis.
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November 22, 2011
Die Systemfrage nicht nur stellen, sondern sie auch debattieren…

Von Florian Hauschild
Am Abend des 22. November 2011 lud der SDS der Berliner Humboldt-Universität zum Gespräch mit Sahra Wagenknecht. Der Titel der Veranstaltung: “Eurokrise, Krise der Hochschulen, gemeinsamer Widerstand?” Eine offensichtliche Suche nach Dialog der Linken-Vize mit „der Bewegung“. Wer sich auf Augenhöhe begibt, dem sollte auch Beachtung geschenkt werden. Denn auch wenn sich „die Bewegung“ deutlich gegen Parteien positioniert, so ist auch klar: Noch existieren sie.
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November 20, 2011
Aktualisierte Fassung einer Diagnose

Von Florian Hauschild
„Das einzige was zwischen uns und einer besseren Zukunft steht, ist Ignoranz“ lautet ein Spruch, der vor einiger Zeit in den sozialen Netzwerken kursiert. Wohl wahr: Nicht übermäßig mächtige Planer einer „Neuen Weltordnung“, nicht „die Eurokrise“ und nicht einmal die hoffnungslos dilettantisch agierende Regierung Merkel sind es, die Fortschritt und sozialen Wandel hin zum Besseren verhindern, es ist die aufsummierte Ignoranz der einzelnen Individuen, die – vor allem auch in Deutschland – eine regelrecht gehirngewaschene, geistig unfreie Gesellschaft formen.
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Oktober 31, 2011

De Tobias Tulinius und Florian Hauschild (Traducción: Marina Llopis Valaison)
Recientemente, las preguntas fundamentales acerca de nuestro sistema monetario han alcanzado el debate en los medios de comunicación. Porque una cosa está clara: La continua expropiación masiva de los ciudadanos por un sistema monetario no democrático basado en la deuda, sólo es posible como resultado de la ignorancia y el analfabetismo masivo de los mismos ciudadanos. La mayor parte de la población mundial no sabe mucho acerca de (debido al extendido sentimiento de impotencia) o no entiende el hecho de que el sistema monetario actual sólo puede conducir a un forzado empobrecimiento masivo. Sea cual sea el gobierno, la moneda o el país que se utilizen como variables en la ecuación actual de las relaciones monetarias, el resultado será el mismo, prácticamente de forma indefinida, ya que el propio sistema no cambia.
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Oktober 31, 2011

By Tobias Tulinius und Florian Hauschild
Recently, the fundamental questions about our monetary system reached mainstream debates. Because one thing is: The continuing massive expropriation of citizens by an undemocratic debt-based monetary system is only possible as a result of massive illiteracy and ignorance of the same citizens. The major part of world’s populations doesn’t know much about or (due to the wide-spread feeling of helplessness) fails to understand the fact, that the existing monetary system can only lead to forced mass impoverishment. Whatever governments, currencies or countries you use as variables within the existing equation of monetary relationships, the result will be the same, virtually indefinitely, because the system itself doesn’t change.
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Oktober 30, 2011
Einblicke in ein Enteignungssystem

Von Tobias Tulinius und Florian Hauschild
(Vorbemerkung: Die hier dargstellten Mechanismen des Geldsystems sollen nicht die klassischen, weitestgehend bekannten Probleme des Kapitalismus negieren. Eine aufgeklärte Geldsystemanalyse ist nicht als “Verkürzte Kapitalismuskritik” zu verstehen, sondern vielmehr als Erweiterung ebendieser Kapitalismuskritik. Auch ist mit den dargestellen mathematisch-logischen Fakten des Geldsystems keine Kritik an bestimmten Berufsgruppen zu verwechseln. Ziel ist viel mehr aufzuzeigen, dass die Probleme im Geldsystem systemischer Natur sind, nicht akteursbezogener. Siehe auch: Neues zur Geldsystemdebatte – Diffamierungen und konstruierte Gegenargumente)
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Oktober 26, 2011
Große Wahrheiten sind einfach

Bild cc: Deutsches Bundesarchiv
Bei den Demonstranten von Kairo bis zu denen in Manhattan herrscht überall dumpfer Groll, Wut, berechtigter Zorn über die realen und bedrohlichen Auswirkungen des weltweiten Systems „Finanzwirtschaft“. Aber leider wird bisher nur die Bekämpfung dieser Auswirkungen diskutiert. Was fehlt, ist eine klare Analyse der Ursachen, und die muss rational sein, für jeden verständlich, keine ideologische Dunstwolke, kein Streit zwischen einander widersprechenden Geldtheoretikern. Ein klarer Blick auf die vorhandenen Tatsachen muss genügen. Ein Gastbeitrag von Gerd P. Werner
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