November 20, 2011
Aktualisierte Fassung einer Diagnose

Von Florian Hauschild
„Das einzige was zwischen uns und einer besseren Zukunft steht, ist Ignoranz“ lautet ein Spruch, der vor einiger Zeit in den sozialen Netzwerken kursiert. Wohl wahr: Nicht übermäßig mächtige Planer einer „Neuen Weltordnung“, nicht „die Eurokrise“ und nicht einmal die hoffnungslos dilettantisch agierende Regierung Merkel sind es, die Fortschritt und sozialen Wandel hin zum Besseren verhindern, es ist die aufsummierte Ignoranz der einzelnen Individuen, die – vor allem auch in Deutschland – eine regelrecht gehirngewaschene, geistig unfreie Gesellschaft formen.
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November 9, 2011
Manipulation durch Neusprech (Teil 2)

Von Florian Hauschild
Soziale Realität ist nichts, was einfach so existiert. Soziale Realität hat ihren Ursprung in der Wahrnehmung der Menschen und letztendlich zu Handlung führt. Jeder Mensch nimmt die Welt zunächst auf eine andere Art und Weise wahr – abhängig von den eigenen Lebenserfahrungen und Informationen, die das Individuum in seinem Leben gemacht und verarbeitet hat. Im sozialen Kontext führt diese Wahrnehmung beim Menschen zu individueller Handlung. Die aggregierten individuellen Handlungen sind soziale Realität.
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Oktober 30, 2011
Einblicke in ein Enteignungssystem

Von Tobias Tulinius und Florian Hauschild
(Vorbemerkung: Die hier dargstellten Mechanismen des Geldsystems sollen nicht die klassischen, weitestgehend bekannten Probleme des Kapitalismus negieren. Eine aufgeklärte Geldsystemanalyse ist nicht als “Verkürzte Kapitalismuskritik” zu verstehen, sondern vielmehr als Erweiterung ebendieser Kapitalismuskritik. Auch ist mit den dargestellen mathematisch-logischen Fakten des Geldsystems keine Kritik an bestimmten Berufsgruppen zu verwechseln. Ziel ist viel mehr aufzuzeigen, dass die Probleme im Geldsystem systemischer Natur sind, nicht akteursbezogener. Siehe auch: Neues zur Geldsystemdebatte – Diffamierungen und konstruierte Gegenargumente)
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Oktober 21, 2011
Reflexionen über Individuum und Kollektiv (Teil 2)

Welche Erwartungen haben wir an die “Bewegungen”, mit welchen Schwierigkeiten sehen wir uns konfrontiert? Nachdem in Teil 1 dieses Beitrags diese Fragen vor allem aus einer kollektivistischen Sicht ergründete, beschäftigt sich Teil 2 mit der Frage was diese Entwicklungen für jeden Einzelnen bedeuten können. Gedankengänge von Jeff Hemmer
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Oktober 3, 2011
EFSF und ESM aus psychologischer Sicht

Von Florian Hauschild in Anlehnung an Sylvain Timsit
Vergangene Woche haben 85 Prozent der Parlamentarier im deutschen Bundestag für die Ausweitung der so genannten „Europäischen Finanz-Stabilisierungs-Fazilität“ (EFSF) gestimmt. Anfang nächsten Jahres soll zudem der so genannte „Europäische Stabilitäts-Mechanismus“ (ESM) von den nationalen Parlamenten der EU abgenickt werden.
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